Wer bin ich?

Foto by Lefty de Vito

Ich heiße Klaus Gebert, bin Jahrgang 1956 und lebe am Niederrhein nahe Düsseldorf.

Meine Hobbies sind motorradfahren, computern und (hauptsächlich) fotographieren - daher auch die Motivation, mich mit dieser Seite ins Netz zu begeben. Wie bei techniklastigen Hobbys üblich, hat die verwendete Ausrüstung oft auch einen gewissen Einfluß auf die Entwicklung, die Herangehensweise und die Ergebnisse. Daher werde ich im Folgenden meinen Foto-Werdegang näher beschreiben - in der Hoffnung daß er für einige von Euch von Interesse sein könnte. Bilder zur aktuell verwendeten Ausrüstung findet Ihr in der Hardware-Galerie.

Für Fotos aus der Zeit vor 2000 habe ich eine eigene Galerie angelegt, die ich in Zukunft auch Schritt für Schritt füllen möchte.


1972-74 Anfänge

Anschaffung einer Praktika Super-TL mit JenaT 50/2,8 und No-Name-Linsen 35/2,8, 135/2,8 sowie 2x/3x-Converter und Braun Elektronenblitz. Die Kamera stellte sich als sehr unzuverlässig heraus und war in den 2 Jahren fast genauso lange beim Service wie in meiner Fototasche. In dieser Zeit habe ich fast ausschließlich Dias belichtet - epochenüblich Agfa CT18 (50 ASA).

1974-1986 Intensivphase

In dieser Zeit wurde die Kamera durch eine Pentax Spotmatik-F (M42 Offenmessung) ersetzt. Der Objektivpark wurde gewandelt auf Original-SMC-Takumar-Objektive (35/2 - 55/1,8 - 135/2,5) und als Blitz kam ein Rollei E36RE dazu (LZ 51 bei 100ASA und 28mm). Das war die Phase von Oberstufe und Studium, in der es viel Zeit, aber wenig Geld gab. Ich baute meine erste eigene Dunkelkammer auf, verbrauchte Unmengen SW-Material und experimentierte mit Farbnegativentwicklung und Cibachrom. Mit dieser Intensivierung kam auch der Wunsch nach einem größeren Kameraformat auf, aber über die Umstellung des Vergrößerers auf 6x9 (Durst M700) kam ich leider nicht hinaus. Der damalige Traum, eine Pentax 6x7 blieb unerfüllt.

1986-2002 Familienphase

Nach dem Berufseinstig hatte ich endlich die Möglichkeit, meine Ausrüstung zu erweitern. Ich blieb in dem mittlerweile abgelösten M42 System von Pentax und besorgte zusätzlich zwei ESII-Zeitautomaten und ein Takumar 85/1,8. Mittlerweile gab es auch Zoom-Objektive (28-80 & 80-210) und das Tamron Adaptal2-System ermögliche sogar die Offenmessung an den alten Pentax Kameras. Außerdem kamen Weitwinkel (17mm & 24mm) dazu und als Kompaktlösung eine Pentax ME, die über das Tamron -system dieselben Linsen verwenden konnte. Im Mittelformat war schon 1983 eine Yashica MAT124G dazu gekommen.

Fotografisch war die Zeit - mal abgesehen von den üblichen Urlaubs-, Kinder-und Familienfotos allerdings eher inaktiv und das Selbst-Entwickeln schlief vollständig ein. Oft wurden da nur die Aldi-Üblichen 200ASA-Filme (als Tribut an die fehlende Lichtstärke der Zoomobjektive) belichtet und ins Großlabor gebracht.

2002-2004 Der K-Umstieg

Irgendwie war es an der Zeit, umzusteigen: Die gesamte Ausrüstung landete bei eBay und wurde durch gebrauchtes K-Equipment ersetzt (ME-Super, P30, MX). Zum Glück waren da die DSLRs noch nicht in Sicht und viel der Original-Objektive noch erschwinglich. Die Phase des analogen Autofocus habe allerdings komplett übersprungen.

2004-2006 Digitale Tuchfühlung

Nach ersten Erfahrungen mit einer kompakten Canon IXUS V2 kam dann eine Olympus Z7070 dazu. Als Übungsobjekt nicht schlecht, aber irgendwie reichte mir das trotz Vorsatzconvertern doch nicht so richtig. Aber zumindest wurde wieder viel mehr fotografiert.

2006-heute DSLR und analoge Wiederbelebung

Wegen des großen Objektivparkts in PK kam für den Einstieg in die digitale Spiegelreflexfotografie nur eine Pentax in Frage. So kaufte ich eine K10d, eine K7, eine K01, eine Q10 und in 2016 eine K1. Dazu hat sich mittlerweile jede Menge Alt- und Neu-Glas angesammelt. Ich wurde im Digitalfotonetz aktiv und probierte so alles möglich aus.

Und irgendwie reizte mich auch immer noch die analoge SW-Fotografie - mit dem Resultat, daß eine Pentax 645 und eine Pentax 67 (Nachfolgemodell meines Jugendtraums) mit üppigem Objektivpark dazu kamen und die Dunkelkammer auch wieder rausgekramt wurde - auch wenn die Negative nach der Entwicklung nun meistens in den Scanner (Canon F9000) oder auf die LED-Platte zur Reproduktion wandern.

Schwerpunkte sind heute Landschaft und Technik sowie Eventfotographie.